Die Pfarrkirche Röthis ist dem Hl. Martin von Tours geweiht. Den Kirchenpatron feiern wir jeweils beim Patrozinium am 11. November bzw. am darauffolgenden Sonntag.
Die Pfarrkirche ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem Gotteshaus. Ein barrierefreier Zugang ist über den Seiteingang möglich.
| Das Leben des Heiligen Martin von Tours |
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Der Biograf Sulpicius Severus kannte ihn persönlich und hat sein Leben in der "Vita sancti Martini" festgehalten. Martinus - benannt nach dem Kriegsgott Mars - erblickte 316 oder 317 in Sabaria in Ungarn - unweit der Grenze Burgenlands, das Licht der Welt. In Pavia, südlich Mailands wuchs er bei heidnischen Eltern auf. Sein Vater war hochrangiger Offizier der römischen Armee. Martin lernte den Umgang mit Waffen und war als Reitersoldat in Gallien, dem heutigen Frankreich, lange Zeit im Einsatz. In diese Zeit fällt jene Geschichte, die bereits Kinder dem Heiligen Martin zuordnen können: Die Mantelteilung mit dem frierenden Bettler vor dem Stadttor von Amiens, nördlich von Paris. Nach diesem Schlüsselerlebnis bat Martin um die Entlassung aus dem Militärdienst und ließ sich mit 18 Jahren taufen, wie die Legende besagt. Er lebte als Einsiedler und Asket und wurde später wider Willen Bischof von Tours. |
| Geschichte der Röthner Pfarrkirche |
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882 wurde eine „ecclesia S. Martini in villa rautena“ als Geschichte der Kircheigenkirche des Königshofs urkundlich erwähnt.
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